Bei der Radiowellenverödung der Krampfader CELON(R)-Technik oder
VNUS(R)-Closure-Technik) werden über eine in der Kniekehle unter
Ultraschallkontrolle eingeführte Sonde elektromagnetische Wellen in
die Venenwand geleitet und diese kontrolliert auf eine Temperatur von
ca. 85 °C erhitzt. Dadurch schrumpft die Vene. Im Laufe von Tagen bis
Wochen verschließt sich die Vene komplett und wird zu einem narbigen
Strang umgebildet. Das umgebende Gewebe wird nicht geschädigt. Am
Ende der Behandlung oder zu einem späteren Zeitpunkt können
erweiterte Seitenäste entweder über kleinste Hautschnitte entfernt
oder durch eine Verödung mit Medikamenten beseitigt werden. Das Blut
fließt nun über gesunde Venen in das tiefe Venensystem und wird von
diesem zum Herzen transportiert.
Mögliche Narkoseformen: örtliche Betäubung, Tumeneszenzanaesthesie
oder Vollnarkose.
CELON(R)-Technik
weitgehend schmerzlos - ambulant durchführbar - nur kleinste Hautschnitte - kürzeste Ausfallzeiten